SOKOS















schon im Anfangsstadium des Kontaktes das Treiben der einzelnen Teilnehmer miteinander, spätestens aber, wenn der Skandal perfekt ist, ist die Polizei hautnah am Geschehen. Da kann es dann schon passieren, dass sich dabei ab und zu ein Polizeibeamter die Finger verbrennt, ganz so wie ein Falter, der mit seinen Flügeln dem Feuer zu nahe gekommen ist ...
Geradezu berührend gut ausgegangen ist die Kombination Prostitution, Politik und Polizei jedoch in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Eine Liebesdienerin und jahrelange Chefin eines Freudenhauses in einer kleinen Stadt am Rande von San Franzisko war offenbar von der hohen Politik so angetan, dass sie sich um das Amt des Bürgermeisters bewarb und prompt die Wahl gewann. Diese wahre Geschichte lieferte später natürlich - typisch Amerika - die Grundlage für einen abendfüllenden Film. Die wahlwerbende Dame und spätere Bürgermeisterin (und damit Chefin der Polizei!) machte nie ein Hehl aus ihrem früheren "Job" und auf die Frage eines Reporters bei einer Pressekonferenz, was sie bei ihrer "Vorbildung" ihrer Meinung nach für das Bürgermeisteramt befähige, sage sie entwaffnend ehrlich und der Wahrheit entsprechend: "Ich habe jahrelang unter Männern gearbeitet. Viele davon waren Politiker ....!"